Ein Hühnerhaus aus Massivholz ist der geschlossene Rückzugsort, in dem deine Hühner schlafen, legen und den Winter überstehen. Holz isoliert deutlich besser als Metall und gibt den Tieren Deckung — zwei Gründe, warum es als Nachtstall fast immer die bessere Wahl ist. Bei Stallschmiede findest du Häuser von 0,45 bis 4,8 m², für zwei bis vierzehn Hühner.
Wie groß muss ein Hühnerhaus sein?
Für die Hobbyhaltung gilt als Faustregel: rund drei mittelgroße Hühner pro Quadratmeter Stallgrundfläche, etwa 20 bis 30 cm Sitzstange pro Tier und ein Legenest je drei bis vier Hennen. Zwerghühner brauchen weniger, schwere Rassen wie Orpington oder Brahma mehr.
| 2–3 Hühner |
ab ca. 1 m² |
| 5–6 Hühner |
ab ca. 2 m² |
| 12–14 Hühner |
ab ca. 4,5 m² |
Getrennt davon zählt der Auslauf: Dafür werden mindestens 10 m² pro Huhn empfohlen. Kein Hühnerhaus deckt das ab — das Gehege kommt dazu. Und unabhängig von der Größe: Hühner sind Herdentiere und sollten mindestens zu dritt gehalten werden.
Welches Hühnerhaus passt zu dir?
Warum Holz und nicht Metall?
Holz isoliert. Im Winter hält ein Massivholzstall die Wärme, die die Hühner selbst erzeugen, deutlich besser als dünnes Blech. Im Sommer heizt er sich weniger auf. Für den Nachtstall ist das der entscheidende Unterschied.
Holz gibt Deckung. Hühner sind Fluchttiere. Geschlossene Wände beruhigen sie spürbar mehr als ein Gitter, durch das sie von allen Seiten gesehen werden.
Dafür braucht Holz Pflege. Einmal jährlich eine für Tiere unbedenkliche Lasur, ein gut abtrocknender Standort und kein Dauerkontakt mit nassem Rasen. Wer das nicht leisten will, fährt mit verzinktem Stahl besser — den findest du bei den Hühnergehegen.
Worauf du beim Kauf achten solltest
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Nistkasten von außen zugänglich. Spart täglich Zeit und stört die Hennen nicht beim Legen.
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Herausziehbare Bodenwanne. Der Unterschied zwischen zwei Minuten Ausmisten und einer halben Stunde auf Knien — und der beste Schutz gegen Milben.
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Erhöhter Aufbau. Hält Bodenfeuchte vom Schlafbereich fern und entspricht dem Instinkt, hoch zu schlafen.
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Anzahl der Pakete. Die meisten unserer Häuser kommen in einem Paket. Bei den großen Modellen steht die Paketzahl auf der Produktseite.
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Untergrabungsschutz. Bringt kein Stall mit. Gegen Fuchs und Marder hilft ein eingelassener Draht oder Gehwegplatten rund um das Gehege.
Häufige Fragen zum Hühnerhaus
Ist ein Hühnerhaus aus Holz winterfest?
Hühner vertragen Frost gut, solange der Stall trocken und zugfrei ist. Entscheidend sind reichlich Einstreu, ein geschützter Standort und eine Lüftung oberhalb der Sitzhöhe. Eine Heizung brauchen gesunde Tiere nicht.
Wie oft muss ich das Hühnerhaus reinigen?
Feuchte Stellen täglich entfernen, die Einstreu alle zwei bis vier Wochen komplett wechseln. Eine herausziehbare Bodenwanne macht daraus eine Sache von Minuten. Mehr dazu im Ratgeber: Milben im Hühnerstall.
Muss ich das Holz behandeln?
Ja. Eine für Tiere unbedenkliche Lasur vor dem ersten Einsatz und danach etwa einmal jährlich verlängert die Lebensdauer erheblich. Imprägniertes Holz ist von innen geschützt, die Oberfläche profitiert trotzdem.
Wo stelle ich das Hühnerhaus am besten auf?
Leicht erhöht, gut abtrocknend, wind- und regengeschützt, mit Schatten am Nachmittag. Dauerfeuchter Rasen ist der schnellste Weg, einen Holzstall zu ruinieren.
Brauche ich zusätzlich ein Legenest?
Nur wenn dein Haus keines mitbringt. Ein Nest reicht für drei bis vier Hennen. Passende Modelle findest du bei den Legenestern.
Den passenden Auslauf dazu findest du bei den Hühnergehegen, das gesamte Sortiment in der Übersicht zu Hühnerställen.