Ein Kaninchenkäfig aus verzinktem Stahl ist der gesicherte Auslauf, in dem deine Kaninchen scharren, hoppeln und grasen können, ohne dass Greifvogel, Katze oder Marder eine Chance haben. Bei Stallschmiede findest du Modelle von 1 bis 6,5 m² – flach und versetzbar oder aufrecht begehbar. Ob du es Kaninchengehege, Kaninchenkäfig, Hasenkäfig oder Freigehege nennst: Gemeint ist ein rundum gesicherter Auslauf mit offenem Boden.
Wie viel Platz brauchen Kaninchen?
Tierschutzorganisationen empfehlen für zwei Kaninchen mindestens 6 m² dauerhaft nutzbare Fläche. Anders als bei Ställen ist das mit einem Gehege tatsächlich erreichbar: Unsere größten Modelle liegen bei 6,5 m².
| 1 bis 1,6 m² |
Tagesauslauf für 1–2 Tiere, zum täglichen Versetzen gedacht |
| 2,4 bis 4,3 m² |
dauerhafter Auslauf für 2–3 Kaninchen |
| ab 4,7 m² |
erfüllt die Empfehlung für zwei Tiere nahezu vollständig |
Länge zählt mehr als Fläche. Kaninchen bewegen sich in Sprüngen von rund einem Meter. Ein langes, schmales Gehege wird besser genutzt als ein quadratisches gleicher Größe. Und: Kaninchen sind Gruppentiere und dürfen nie allein gehalten werden.
Welches Modell passt zu dir?
Kaninchenauslauf und Außengehege
Ein Außengehege ist der Kaninchenauslauf im Garten: offener Boden, Gitter an allen Seiten und oben, damit deine Tiere tagsüber grasen können und Greifvogel, Katze und Marder draußen bleiben. Ein Hasenkäfig für draußen funktioniert genauso. Welches Modell passt, hängt davon ab, ob du den Auslauf versetzen willst, wie viel Fläche du brauchst und ob du aufrecht hineingehen möchtest.
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Kaninchen-Freilauf zum Versetzen: Kleintiergehege 110 bis 650 cm lang, ab 4,4 kg. Alle paar Tage ein Stück weiterrücken, dann haben die Tiere immer frisches Gras. Die 650-cm-Variante erreicht als einzige allein 6,5 m².
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Großer Hasenkäfig, 4 Meter am Stück: Kaninchengehege XXL 400 x 105 x 91 cm mit 4,2 m² und nur 105 cm Breite – passt entlang Hecke, Mauer oder Zaun.
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Großer Kaninchenkäfig in vier Längen: Kaninchenkäfig 201,5 bis 504,5 cm lang, 1,6 bis 4,1 m², 71 cm hoch, in Anthrazit oder Grau.
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Begehbares Freigehege für Hasen: Freilaufgehege 210 cm hoch, 1 bis 4 m². Durch das geschlossene Gitterdach funktioniert es wie eine Voliere für Kaninchen, und ein Stall passt mit hinein.
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Freilauf für Kaninchen aus Holz: Freilaufgehege Holz 141 oder 200 cm aus Kiefernholz mit aufklappbarem Dach. Für Kaninchen ist es ein Tagesauslauf zum Stall, keine Dauerunterkunft.
Für zwei Kaninchen werden mindestens 6 m² dauerhaft nutzbare Fläche empfohlen. Bis auf das Kleintiergehege in 650 cm erreicht kein Gehege das allein – kombiniere es mit einem Stall oder kopple zwei Gehege. Wer Schlafhaus und Auslauf in einem sucht, findet beim Kaninchenstall mit Auslauf Holzmodelle mit angebautem Gitterbereich.
Der wichtigste Punkt: Kaninchen graben
Alle Gehege mit offenem Boden haben dasselbe Thema. Kaninchen buddeln sich in wenigen Tagen unter dem Rand hindurch – das ist kein Ausnahmefall, sondern normales Verhalten.
Zwei Lösungen:
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Versetzen. Wer das Gehege alle paar Tage ein Stück weiterrückt, braucht keine Bodensicherung – die Tiere bleiben nicht lange genug an einer Stelle. Dafür sind die leichten Modelle ab 4,4 kg gemacht.
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Sichern. Steht das Gehege dauerhaft, gehört Volierendraht unter die gesamte Fläche oder rundum etwa 30 cm tief eingegraben.
Wie du den Buddelschutz Schritt für Schritt einbaust und was danach ins Gehege gehört, von der Schlafhöhle bis zur Buddelecke, steht im Ratgeber Kaninchengehege selber bauen und einrichten.
Worauf du beim Kauf achten solltest
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Gitterdach spendet keinen Schatten. Kaninchen vertragen Kälte gut, Hitze schlecht – ab etwa 25 Grad wird es kritisch. Eine Plane über einem Abschnitt oder ein Standort unter Bäumen ist Pflicht.
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Höhe entscheidet über den Alltag. Unter 90 cm arbeitest du gebückt von außen, ab 210 cm gehst du aufrecht hinein.
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Gewicht bestimmt die Nutzung. Unter 10 kg allein versetzbar, darüber wird es ein Zwei-Personen-Job.
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Verzinkter Stahl ist wartungsfrei. Er rostet nicht und braucht keine Lasur – anders als Holz.
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Kein Schlafplatz. Für die Nacht brauchen deine Tiere einen geschlossenen Stall aus Holz.
Häufige Fragen zum Kaninchenkäfig
Reicht ein Gehege ohne Stall?
Nein. Kaninchen brauchen einen dunklen, zugfreien Rückzugsort zum Schlafen. Passende Modelle findest du beim Kaninchenstall aus Holz.
Ist ein Gehege aus Stahl winterfest?
Verzinkter Stahl übersteht Frost, Regen und Schnee problemlos. Nach starkem Schneefall solltest du das Dachgitter abkehren. Für die Tiere zählt vor allem ein trockener Stall mit reichlich Stroh. Was das Gehege im Winter sonst leisten muss, steht in Kaninchen draußen halten.
Kann ich mehrere Gehege verbinden?
Die Elemente lassen sich in der Regel aneinandersetzen und mit Draht oder Kabelbindern koppeln. Wer absehbar mehr Fläche braucht, fährt mit der längeren Variante allerdings günstiger.
Eignen sich die Gehege auch für Hühner?
Ja, die Maße passen für beide Tierarten. Speziell für Geflügel ausgelegte Modelle findest du bei den Hühnergehegen.
Käfig oder Gehege – gibt es einen Unterschied?
Sprachlich ja, sachlich nein. Beide Begriffe meinen denselben gesicherten Auslauf. Uns geht es um die Fläche, die dein Tier tatsächlich nutzen kann – bei jedem Modell steht, für wie viele Tiere sie reicht.
Den passenden Stall dazu findest du beim Kaninchenstall aus Holz, das gesamte Sortiment in der Übersicht zu Kaninchenställen.